Was bedeutet Kurban?

Vacip, Adak, Akika sowie Schukr/Nafila – kurz und praktisch zusammengefasst.

Vacip (Udhiyye) – Bayram‑Kurban

Wer darf essen?
Der Schlachtende und sein Haushalt dürfen essen; Verwandten/Nachbarn kann man anbieten; Bedürftige können versorgt werden. (Eine Drittelung ist empfohlen, aber man darf auch alles im Haushalt behalten.)
Wer darf nicht essen?
Diyanet nennt hierfür kein spezielles Verbot nach dem Muster „diese Personen dürfen nicht essen“.

Adak (Gelübde‑Kurban)

Wer darf essen?
Grundregel: Für Bedürftige / Arme (Wohlhabende sollten nicht essen).
Wer darf nicht essen?
  • Der Gelobende (Adak‑Inhaber)
  • Sein Ehepartner
  • Aufsteigende Linie: Eltern, Großeltern
  • Absteigende Linie: Kinder, Enkel
  • Außerdem Personen, die religiös als wohlhabend gelten
(Beim Adak gilt: Der Gelobende und seine Unterhaltspflichtigen sollen nicht davon essen.)

Akika‑Kurban

Wer darf essen?
Der Schlachtende und seine Familie dürfen essen; man kann auch andere bewirten; auf Wunsch auch an Bedürftige geben.
Wer darf nicht essen?
In Diyanet‑Quellen wird keine Einschränkung „wie beim Adak“ genannt.

Schukr/Nafila‑Kurban (auch mit Schifa‑Niyet)

Wer darf essen?
Alle – einschließlich des Schlachtenden – dürfen essen.
Wer darf nicht essen?
Da es kein Adak ist, gibt es keine besondere „Darf‑nicht‑essen“‑Liste.
Diese Angaben dienen der Orientierung. Details können je nach Absicht und Umständen variieren; konsultieren Sie verlässliche religiöse Quellen.

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